Arbeitsmarktintegration und Dequalifizierung von Menschen mit Migrationshintergrund
Kategorie(n):
Arbeitsmarkt,
Bildung
Abschlussjahr:
2012
AuftaggeberIn:
BFI OÖ,
Land Oberösterreich,
Stadt Wels,
AMS OÖ
ProjektleiterIn:
Martina
Reder
MitarbeiterIn(nen):
Wolfgang Gerstenecker,
Anna Luckeneder,
Nicole Sonnleitner,
Salena Sahat-Seki,
Christine Schwarz,
Wolfgang Stockinger
Die Dissertation von Martina Stadlmayr untersucht am Beispiel der Stadt Wels die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zur autochthonen Bevölkerung und folgt folgender Forschungsfrage: Inwiefern besteht entlang ethnischer Grenzziehungen Ungleichheit am Arbeitsmarkt, welche Faktoren nehmen relevanten Einfluss auf Ungleichheit/ Dequalifizierung; was bedeutet dies für Betroffene und wie könnte die Situation verbessert werden? Schwerpunkte liegen dabei auf der Beurteilung der Qualität der Arbeitsmarktintegration sowie auf einer näheren, quantitativen wie qualitativen Eingrenzung von Dequalifizierung und deren Bestimmungsfaktoren. Aufbauend auf verfügbare theoretische und empirische Befunde erfolgte eine teilstandardisierte Fragebogenerhebung unter 35.000 Personen, die einen Rücklauf von n=5.438 Datensätzen erzielen konnte. Vertiefend wurden qualitative Einzel-Interviews durchgeführt. Die Arbeit endet mit handlungsrelevanten, sozialpolitischen Ableitungen.
Kurzfassung