Begleitende Evaluation der Massnahmen INTEGRATIONSASSISTENZ für Jugendliche und INTEGRATIONSASSISTENZ für Vorlehre

Kategorie(n):
Arbeitsmarkt, Teilhabe & Rehabilitation
Abschlussjahr:
2003
AuftaggeberIn:
BSB Salzburg
ProjektleiterIn:
Walter
Blumberger
MitarbeiterIn(nen):
Regina Leutgeb, Karin Reithmayr

EVALUATIONSZEITRAHMEN:       Jänner 2002 – Dezember 2002

METHODISCHE VORGEHENSWEISE:

Akten- und Dokumentenanalyse, Qualitative Interviews, Sekundärstatistische Analysen, Desk-top-research und Steuerungsgruppenworkshops.

ZIEL DER EVALUATION:

Sicherung des Maßnahmenerfolgs und Steuerung des Maßnahmenverlaufs der Integrationsassistenz in Salzburg

DIE ERGEBNISSE IM ÜBERBLICK:

  • Durch die Integrationsassistenz wurde aus der Schnittstelle Schule - Beruf eine Nahtstelle.
  • Die Regionalisierung der Integrationsassistenz erleichtert den Zugang und erhöht die Wirksamkeit der Integrationsbegleitung.
  • Die Integrationsassistenz könnte sich zu einem One-Stop-Point für die Integration der Jugendlichen mit Behinderung entwickeln.
  • Die individuelle Betreuung durch die Integrationsassistenz ist erfolgsförderlich.
  • Die erfolgskritischen Schlüsselsituationen (z. B. Auswahlkriterien, Clearing, Aufbau sozialer Netzwerke, Schnittstellenmanagement) sollen standardisiert werden.
  • Für den Erfolg der Integrationsassistenz ist ein engagiertes soziales Umfeld erforderlich (Eltern, Lehrer, Unternehmen,…).
  • Der systematische Aufbau sozialer Netzwerke für die Jugendlichen könnte die Nachhaltigkeit der Integration unterstützen.
  • Stützlehrer und ergänzende Lernhilfen sollten eingesetzt werden, um den Erfolg des Berufsschulunterrichts zu sichern.
  • Qualifizierte Einschulung und geringe Personalfluktuation der Integrationsassistent(inn)en sind erfolgssichernde Faktoren.
  • Aktive Öffentlichkeitsarbeit ist insbesondere für Eltern, Lehrer (insbesondere Berufsschule) erforderlich, spezielle Öffentlichkeitsarbeit ist gegenüber den Unternehmen und der allgemeinen Öffentlichkeit erforderlich.
  • Der Erfolg der Integrationsassistenz muss im Zusammenhang mit der Arbeitsmarktsituation gesehen werden.
  • Nachdem die Nachfrage nach der Dienstleistung die Ressourcen übersteigen, ist ein schrittweiser Ausbau der Integrationsassistenz zu überdenken.
  • Hinsichtlich der Erfahrungen hat sich das Konzept bewährt. Eine Nachjustierung ist jedoch punktuell nötig, insbesondere hinsichtlich Zielgruppe, Clearing, soziale Netzwerke und Nachbetreuung.