Praxis der Arbeitsplatzevaluierung in mittleren Unternehmen
Kategorie(n):
Unternehmen & Organisation
Abschlussjahr:
2012
AuftaggeberIn:
AK OÖ
ProjektleiterIn:
Renate
Sepp
AutorIn(nen):
Manuela Hiesmair
MitarbeiterIn(nen):
Manuela Hiesmair
Die Arbeitsplatzevaluierung (APE) ist ein Prozess, bei dem alle Gefährdungen und gesundheitlichen Belastungen, denen MitarbeiterInnen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind systematisch ermittelt, beurteilt und Maßnahmen gegen diese Gefahren in so genannten Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumenten festgelegt werden müssen.
In dieser Erhebung galt es aus Sicht der ArbeitsplatzevaluierungsakteurInnen im Betrieb, den Stellenwert und die Praxis der Arbeitsplatzevaluierung sowie vor allem den Umgang mit psychischen Arbeitsbelastungen zu fokussieren. In zwei Unternehmen (Handel und Industrie) wurden jeweils sechs teilstandardisierte Interviews (Geschäftsführung/ Personalleitung, Sicherheitsfachkraft, ArbeitsmedizinerIn, BetriebsrätIn, Sicherheitsvertrauensperson, MitarbeiterIn) geführt.
Die Untersuchung zeigt, dass unternehmenskulturelle Voraussetzungen zum einen die Kommunikation und das Rollenverständnis der APE-AkteurInnen prägen und zum anderen spiegeln sie sich im Standardisierungsgrad der Prozessabläufe der Arbeitsplatzevaluierung wider. Unterschiedliche Abläufe der APE von unstandardisiert bis standardisiert sowie anlassbezogen konnten festgestellt werden.
Die Ergebnisse wurden in den Unternehmen präsentiert, zur Diskussion gebracht und Handlungsfelder erörtert.
In dieser Erhebung galt es aus Sicht der ArbeitsplatzevaluierungsakteurInnen im Betrieb, den Stellenwert und die Praxis der Arbeitsplatzevaluierung sowie vor allem den Umgang mit psychischen Arbeitsbelastungen zu fokussieren. In zwei Unternehmen (Handel und Industrie) wurden jeweils sechs teilstandardisierte Interviews (Geschäftsführung/ Personalleitung, Sicherheitsfachkraft, ArbeitsmedizinerIn, BetriebsrätIn, Sicherheitsvertrauensperson, MitarbeiterIn) geführt.
Die Untersuchung zeigt, dass unternehmenskulturelle Voraussetzungen zum einen die Kommunikation und das Rollenverständnis der APE-AkteurInnen prägen und zum anderen spiegeln sie sich im Standardisierungsgrad der Prozessabläufe der Arbeitsplatzevaluierung wider. Unterschiedliche Abläufe der APE von unstandardisiert bis standardisiert sowie anlassbezogen konnten festgestellt werden.
Die Ergebnisse wurden in den Unternehmen präsentiert, zur Diskussion gebracht und Handlungsfelder erörtert.